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Unser neues Gartenbett aus Paletten

Dienstag, 27. Juni 2017
Irgendwie kommt man ja schon seit 2 - 3 Jahren um Paletten-Möbel nicht herum, für die Wohnung könnte ich mich nicht damit anfreunden, aber im Garten haben wir jetzt tatsächlich auch etwas.
Eine große Liegefläche sollte es sein, damit für die Mädels genug Platz zum Klönen, Schmökern und Musik hören ist. Wir haben uns für einen Platz direkt neben dem Pool entschieden. Ich hatte Euch ja die Entstehung des Weiden-Pavillon schon gezeigt und genau darunter sollte das Palettenbett.
Morgens einen meiner besten Freunde um Paletten gebeten und als ich von der Arbeit kam standen sie schon vor der Garage, das nenne ich Service! Danke Wuschy!!!! Wenn das Arbeitsmaterial erst da ist, dann muss man ja irgendwie auch gleich los legen. Wenn, ja wenn... man wüsste wo man die Stichsägeblätter hingetan hat. Also erst mal ab zum Biber.
Ich völlig verschwitzt wieder zu Hause, bevölkern natürlich schon zwei Nixen, ein Einhorn und ein Wal den Pool. Kein Platz mehr für mich. Also weiter mit den Paletten.
Vier Paletten werden benötigt, bei Zweien wird etwas über die Hälfte abgesägt. Ich hoffe man kann das auf dem Bild erkennen wo genau der Schnitt hin muss. Der Rest der Palette wird später als Kopfstütze umfunktioniert.  
Ich habe mich ganz bewusst gegen coole Industrie-Rollen entschieden, da man die Paletten auf dem Rasen und im Rindenmulch nur mit sehr großem Kraftaufwand hin und her rollen könnte, daher tun es bei uns auch 6 weiße Betonsteine. Diese dienen als Füße und auch als Moderschutz für das Palettenholz. 
Alle Teile noch abgeschliffen und lackiert. Hier wird nichts zusammen geschraubt oder verbunden, alles hält so, das macht es auch leichter das Bett im Herbst in den Winterschlaf zu verpacken. Auch die Kopfstützen halten super ohne Befestigung. Wer mag kann ja eine schmale Leiste am Ende anschrauben, so würden sie ganz sicher nicht wegrutschen. Tun sie aber auch so nicht! ;)
Das war es schon wieder von uns....! Habt eine schöne Restwoche, Michéle

Miss Sophie´s liebste Hundekekse

Sonntag, 4. Juni 2017
Ihr Lieben,
Experiement geglückt. Der Hund steht total auf die selbst gebackenen Kekse und will fast nix anderes mehr, wenn das nicht ein Kompliment ist. Gut, sie ist zwar ziemlich verfressen, aber auch sehr wählerisch, von daher war es gar nicht so sicher das sie sie frisst.
Das Rezept ist zügig und schnell umzusetzten. Alles was man im Haus haben muss ist eine Banane, Haferkleie Flocken, Backpulver und Joghurt. Funktioniert aber bestimmt auch mit ganz normalen Haferflocken. Evtl. mit der Zugabe von etwas Wasser oder mehr Joghurt. Aber erstmal zum Rezept .... !

Hundekekse mit Banane

1 Banane
200 g Haferkleie Flocken
2 EL Joghurt
1/2 TL Backpulver

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethaken gut verrühren bis sich der Teig gut vermengt. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und ausstechen. Die Hundekekse im Ofen bei 180°C für 20-25 Minuten fertig backen
So, bevor Sophie Nala alles wegfuttert, bringe ich den Stapel Kekse mit der Schleife mal lieber in Sicherheit. Jetzt bleibt mir nur noch Euch ein schönes Rest- Pfingstwochenende zu wünschen.

Bis ganz bald, Michéle

Manchmal muss es eben einfach Apfelkuchen sein!

Mittwoch, 31. Mai 2017
Ihr Lieben, 
heute war mir ganz spontan nach einem Apfelkuchen. Manchmal hat man einfach diesen köstlichen Duft in der Nase und fühlt sich erst befriedigt, wenn man ein Stück duftenden Kuchen vor seiner Nase hat. Kennt ihr das? Also zack, Äpfel besorgt und losgebacken.
Meine Variante auf den Bildern ist mit etwas mehr Joghurt, Dinkel-Vollkornmehl und Kokosblütenzucker, da man das aber mögen muss, schreibe ich Euch die normale Variante auf. Für mein Rezept wird einfach der Joghurt verdoppelt und die anderen 2 Zutaten ausgetauscht mit dem Mehl und dem braunen Zucker. Durch das Vollkornmehl wird der Teig nicht ganz so fluffig.
Joghurt, Öl, Eier, Zucker, Vanillezucker, Mehl und das Backpulver zu einem glatten Teig verrühren. Zwei der vier Äpfel in kleine Stücke schneiden und unter den Teig mischen. Die Mischung in eine gefettete Springform geben. Die beiden restlichen Äpfel in Scheiben schneiden und auf den Teig damit belegen. Etwas Zimt und Zucker obendrauf streuen. Alles bei 175 Grad für ca. 30-35 Minuten in den vorgeheizten Ofen.
Was soll ich noch sagen.... ich nehme mir jetzt ein warmes Stück Apfelkuchen. Die Fotos sind im Kasten und Miss Sophie hat auch schon versucht mir etwas zu stiebitzen (Fotoshooting auf dem Boden :D). Und damit nicht gleich wieder die Genfer Konventionen durchsucht werden von meinen Freunden, ich will ja keinen Anschauen, Christoph, weil, der ARME HUND ja nie etwas zu essen bekommt *lach*, schiebe ich noch ein Blech Hundekekse mit Banane hinterher. Bin gespannt ob die kleine, verwöhnte Schnüffelnase das mag.
Bei positivem Erfolg gibt es das Rezept auch die Tage! So genießt den Abend, die Woch eist fast geschafft und das lange Pfingstwochenende kann man schon fast erahnen...
Bis Bald, Michéle

Serviette: Living Sweets
Mason Jars: Lieblingsglas
Besteck: Flohmarkt

Garteneinblicke & ein Weidenpavillon (im Aufbau)

Freitag, 26. Mai 2017
Hallo, ihr Lieben,

vergangenes Wochenende war ja endlich zwischendurch mal schönes Wetter, viel Zeit blieb nicht um im Garten auszuspannen, aber für ein paar Bilder hat es dann doch gereicht. Unser Garten ist ein zweites Baugrundstück direkt hinterm Haus, wie viel Quadratmeter weiß ich eigentlich gar nicht. Wenn ich dann 2 Stunden am Rasen mähen bin, denke ich manchmal... eindeutig zu viele. ;)
Wir haben einiges an Obstbäumen, unter anderem Apfel, Birne, Pflaume und Mirabelle. 2- 3 Tannen bevölkern noch das Grundstück, wovon einer der Lebensraum von gefühlten 30 Vögeln ist. Hier füttert meine Ma regelmäßig das Federvieh, daher zieht man wohl ziemlich nah an die Futterquelle.
Im Moment blüht an der Tanne eine Clematis bis hoch in die Spitze. So ein schöner Anblick, aber da es doch mittlerweile einiges an Gewicht mit sich bringt, wir sie wohl im Herbst radikal gekürzt oder vielleicht sogar entfernt. So schlüssig bin ich mir da noch nicht. Insekten haben hier auch ausgiebig Wohn- und Schlafmöglichkeiten.
Am Gartenrand lassen wir altes Holz langsam verrotten und unser Sichtschutz zu den links wohnenden Nachbarn ist ein Holz-Schichtzaun. Auch hier fühlen sich jede Menge Insekten heimisch. Nicht immer ist der braune Zaun eine optische Augenweide, aber es wachsen blühende Sträucher davor und das Efeu erklimmt in einem rasanten Tempo die Schichtwand.
Ansonsten liebe ich meine Hortensien und unseren Sommerflieder, auch Rosen haben wir einige, aber da hab ich nicht so ein Händchen für. Ich freue mich aber das die anmutige rosa Akelei sich von alleine weiter ausgesät hat.
Direkt neben unserem kleinen Pool soll es demnächst einen Weiden-Pavillon geben, die vorhandene Weide bekam dafür einen radikalen Kurzhaarschnitt. Die passenden Äste für die Ecksäulen (mit mindestens 2 Zweigen am oberen Ende) aus dem Weidenschnitt herausgesucht und in etwa 30 cm Tiefe im Erdreich versenkt. Die oberen Zweige werden in passenden Bögen zusammengebunden. 
Jetzt am Anfang wird alles mit Draht gehalten. Hier muss aber eine andere Lösung her, da nach dem Anwachsen die Zweige rasch dicker werden, somit der Draht einwächst und der Ast absterben kann. Auf der tollen Gartenseite "Ein Schweizer Garten" habe ich eine Schlaufenbefestigung entdeckt, die werde ich mal ausprobieren. Jetzt muss noch ein starker, kräftiger Mann den Stamm der alten Weide entfernen (Update: Das hatte ich dann bereits selber erledigt!) und dann kann nach dem bereits erfolgten Abtragen der Grasnarbe der restliche Buchs gepflanzt werden. Ebenfalls Check!
Gefüllt wurde der Boden dann mit Mulch. Ich hatte auch mit Kies geliebäugelt, aber zum einen haben wir schon einen Sitzbereich mit Mulch, so bleibt es einheitlich und zum Anderen war mir Kies einfach zu teuer.
Bis bald, Michéle